Kunst im Karner - 6.-21. September 2019
Johann Berger - WORTKÖRPER
Im Anfang war das Wort

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Johann Berger

VITA WORTKÖRPER - BILDER IM KARNER AUSSTELLUNGEN - KONTAKT

Quelle aller Bilder und Texte:
Herausgeber, Medieninhaber, Verleger:
NÖ Kulturforum 3500 Krems
& Kunsthaus Mürz

VITA

 

Geboren 1954 in Neunkirchen, NÖ
Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien, danach von 1979 bis 1985 Lehrtätigkeit an AHS’ in Wien; Promotion 1989 an der Akademie der bildenden Künste in Wien, danach Lehrtätigkeit an der Akademie der bildenden Künste bis 2005.
Weitere Tätigkeiten: Publikationen zu kulturwissenschaftlichen und kunstpädagogischen Themen; Konzeption und Organisation von Ausstellungs- und Fortbildungsprogrammen für kulturpolitische Initiativen; Tätigkeit als Grafikdesigner (Layout, Illustration), Produktionsmanagement im Verlag Wailand und Waldstein GmbH; Mitarbeit bei der Produktionsumstellung auf DTP 1987-88; Produktionsleitung; Unternehmensberatung bei Fragen des Corporate-Design; Texte zu Kunst und KünstlerInnen.

WORTKÖRPER

In seinem Werkblock „Wortkörper“ zeigt Johann Berger seine tiefe Verbundenheit zum geschriebenen Wort, mehr noch zu den Trägern des Textes, zu den Schriftzeichen. Das hat nicht zuletzt seine langjährige Lehrtätigkeit an der Akademie der bildenden Künste in Wien mit sich gebracht, wo er in Lehrveranstaltungen und Vorlesungen die Kultur der Literalität als Gegenstand praktischer Übung und theoretischer Reflexion auszuloten hatte.

Die in Körpern neu formulierten Begriffe stammen aus den Sprachwelten der griechischen Philosophie und der jüdischen Überlieferung. Es sind das die wesentlichen Denktraditionen, die in der abendländischen Geisteskultur bis heute ihre Relevanz beweisen. „Es wäre auch der Einfluss der arabischen Kultur speziell auf die im Mittelalter und in der frühen Neuzeit gepflegten Diskurse ein weiterer wichtiger Einflussfaktor, den es zu berücksichtigen gälte. Doch das bleibt vorerst künftigen Anstrengungen vorbehalten“, lässt Johann Berger sein Arbeitsfeld offen.

Begriffe wie „telos“ (gr. „Zweck“, „Ziel“) oder nefesch (heb. „Seele“) wählt er aus, um sie mithilfe aktueller Fertigungstechniken in ihre Körperlichkeit zu führen. Seit 2013/2014 nutzt er die verschiedenen Techniken des 3D-Druckes, von der Filamentverarbeitung bis zu Sinterverfahren, wie sie auch im Prototypenbau verwendet werden. „Damit erlebe ich ein faszinierendes Abenteuer. Denn dieser Brückenschlag zwischen den Grundlagen der europäischen Denktraditionen und den kontemporären Gestaltungsmöglichkeiten, mit deren Nutzung ich mich auf die Augenhöhe aktueller Technologien zu bringen versuche, bieten mir bereichernde Herausforderungen.“

Für die Ausstellung im Karner wählt Johann Berger Wortkörper aus, die einen Bezug zum Ort der Präsentation erkennbar werden lassen. „Der Karner wirkt wie ein Architektur gewordenes memento mori“, stellt er fest. Deshalb sei für ihn das Thema „Zeit“ spannend geworden. „Der Schritt vom Tafelbild zur dreidimensionalen Arbeit war schon eine schöne künstlerische Herausforderung. Nun wird auch ein kleiner performativer Aspekt den Bezug zum Begriff der Zeit unterstützen.“ Mit dieser Aussage kündigt er neue, speziell für die Ausstellung im Karner hergestellte Arbeiten an.

Quellen: Zitate aus: Johann Berger „WORTKÖRPER“, Hg. NÖ Kulturforum 3500 Krems. Fotos: Ernst Kainerstorfer, Peter Schmid, Johann Berger
 IM KARNER  
AUSSTELLUNGEN

 

Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen mit Wortkörpern:
2014 Galerie Gut Gasteil.
2015 St. Peter an der Sperr, Wiener Neustadt;
2017 Kunsthaus Kuerz,
2016 Stadtgalerie Leoben, Galerie Subal,
2018 CSH Vienna Palais Strozzi,
2019 Stadtgalerie Wiener Neustadt,

KONTAKT

Email:johannberger@chello.at

 

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